Merkwürdiges Verhalten von A. poecilus

Diese Bilder wurden uns freundlicherweise von Gitta Trockels zur Veröffentlichung überlassen. Dafür vielen Dank.








Mitteilung von Gitta Trockels

"so genau weiß ich es leider auch noch nicht. Ich habe es das erste Mal bei einem verletzten Tier beobachtet. Die Hälfte der Schwanzflosse fehlte und er grub sich immer wieder ein. Ein paar Tage später kam ein roter Fleck und er war tot....
Die Tiere auf den Bildern habe ich erst seit 3 Monaten. Sie haben sehr feinen Sand und eine lichte Lieblingsstelle, an der sie sich aufhalten. Verstecken tun sie sich eigentlich nicht, obwohl sie die Möglichkeit hätten. Sie liegen auf einer Lichtung und graben sich ein....wie lange? Zumindest länger als ich Geduld habe. Heute Morgen habe ich 20 Minuten dabei zugesehen, dann mußte ich los und so spannend war es auch wieder nicht.... Das tun sie aber auch erst seit 4 Tagen. Der Wasserwechsel war überfällig. Habe ich gestern gemacht und auch die Schwimmpflanzen zurückgenommen weil ich gesehen hatte dass sie heftig atmen. Trotzdem waren sie heute Morgen wieder eingebuddelt. Nun werde ich mal einen rausnehmen und nach Parasiten schauen.
Interessant ist, daß sie in eine Art Starre fallen. man sieht sie kaum noch atmen und andere Fische setzen sich drauf... ist denen wurscht."


Mitteilung von Erik Schiller

"Warum sich die Aspdoras im Sand und auch im Kies vergraben weiß ich leider nicht. Ich habe das bei Corydoras barbatus und auch bei Corydoras ehrhardti beobachtet. Diese Tiere hatten aber kleine Hakenwürmer am Körper, mit den eingraben haben sich die Corys sich die Würmer vom Leib geschafft. Wahrscheinlich sind die Würmer erstickt oder durch das ständige eingraben "abgeschabt" wurden. Meine Aspidoras eurycephalus graben sich mitunter im Kies ein, meistens ist das wenn ich länger keinen Wasserwechsel gemacht habe. Aber das ist auch nur reine Spekulation."