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  • Meistens sind es Verletzungen der äußeren Körperteile die dann zu Verpilzungen führen. Diese sind aber mit handelsüblichen Medikamenten in den Griff zu bekommen. Mit Darmparasiten hat man es bei Aspidoras kaum zu tun. Um so mehr ist bei Panzerwelsen die Rotfleck-Krankheit gefürchtet. Auch vor der Gattung Aspidoras macht diese nicht halt. Zweimal hatte ich diese Symptome in meinen Aquarien und zweimal sind dabei die kompletten Bestände an Nachzuchten einer Art (knapp 200 Tiere) eingegangen. Immer wieder erkrankten nur Jungfische einer Art. Andere Welse die im selben Aquarium waren, Corydoras-Arten oder Welse der Gattung Ancistrus, sind nicht erkrankt. Jeden Tag verendeten einige Fische. Sichtbar befallene Welse zeigen rote Flecke am Körper (sieh Bilder), kurze Zeit später brechen die Stellen auf. Meist sind diese Tiere am nächsten morgen tot. Zeit für eine Behandlung bleibt kaum, da der Krankheitsverlauf zu rasant ist. Vermuten lässt sich, dass die Krankheit durch Stress ausgelöst wird. Ein einziges Mittel der Firma JBL (FURANOL: Bestandteil "Nifurpriniol") kann den Krankheitsverlauf stoppen, aber nicht heilen.
    Zum Schluß möchte ich noch vor einem leichtfertigen Umgang mit Antibiotika in unseren Aquarien warnen. Es sollte die letzte Anwendungsmöglichkeit sein. Zuvor sollten Medikamente wie Sulfonamide (Nitrifurantoin und Furazolidon)oder Nitrofurane (Sulfonamide, Trimethoprim) zum Einsatz kommen.
    Bevor allerdings Medikamente eingesetzt werden, müssen die Lebensumstände der Tier optimiert und die Wasserwerte kontrolliert werden.



    Asp. spec. (Bild Armin Senger)
    Asp. spec. (Bild Armin Senger)


    Ein junger A. poecilus, der nach 2-wöchiger Quarantäne am 10.10. 2003 verendet ist. Sofortiger Einsatz eines UV-Klärers hat bis heute (12.10.2003) weitere Ausfälle verhindert.




    Ein weibliches Tier einer unbekannten Aspidoras-Art. Die Tiere lassen sich recht leicht vermehren und sind bei der Pflege unproblematisch. Dieses Tier starb völlig unerwartet an einem massiven Befall. Alle anderen Tiere im Becken zeigen keine Anzeichen einer Erkrankung. Auch im Becken befindliche Larven, dieser Art, verhalten sich normal.
    Die linke Körperhälfte ist, wie auf den Bildern rechts zu sehen, stärker befallen. Allerdings kann man auch von rechts den Befall im Körperinneren sehen. Das Tier hat die Schuppen weit abgespreizt. Zwei Tage nach dem Tod diese Tieres verhalten sich alle anderen Beckenbewohner völlig normal.












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      © 2003 · Maik Arlt ·